ROMEO/UND/JULIA

SCHAUSPIEL LEIPZIG
REGIE/PIA RICHTER
BÜHNE UND KOSTÜME/JULIA NUSSBAUMER
MUSIK/FRIEDERIKE BERNHARDT/ JOHANNES COTTA
Dramaturgie/MARLEEN ILG
Spiel/PAULIINA BIITTNER/ THOMAS BRAUNGARDT/ ANNE CATHRIN BUHTZ/ PATRICK ISERMEYER/ ROMAN KANONIK/ DIRK LANGE/ TERESA SCHERGAUT
2022

„Es gab eine Zeit da konnte ROmeo aussehen wie irgendein Typ. so wie ich, oder so wie du, ja du, aber seit den 90ern sieht ROmeo in unserer kollektivenVorstellung aus wie Leonardo di Caprio. Weil alle diesen Film gesehen haben. Habt ihr den Film gesehen?“

Und wenn man eine 14-jährige fragt, was wir uns von der Liebe oder eine Beziehung wünschen, dann würden wahrscheinlich fast alle sagen einen tollen Mann oder eine tolle Frau, Kinder vielleicht, eine tolle WOhnung, ein schönes Haus, vielleicht noch ein Hund oder so…VOn dieser Vorstellung von Partnerschaft, Ehe sind wir ja alle geprägt, also ich und ihr auch. Ja und mich erwartet eine sichere, ökonomisch sinnvolle EHE.

„Ich wünschte ich wär ein Teddy UND MÜSSTE NICHTS FÜHLEN“


Presse

„Pia Richter inszeniert das Stelldichein in Verona mit klugem Zugriff. Durch verschiedene Geschlechterkonstellationen und Rollenwechsel stellt sie die romantische Liebe als Ideal infrage, aber verrät den Stoff nicht.(…)Das originelle Bühnenbild von Julia Nussbaumer bietet sich zum Spiel einfach an.“
Ganze Kritik, Nachtkritik
„Die Neigung zum bunt plastikhaften behielten Richter/Nussbaumer für Shakespeare bei. Was zeigt mit welchem fidelen Innovationswillen man den alten Stoff anging, und überdies herrlich überkandidelt aussieht.
Entscheidend ist […], dass die Inszenierung in den richtigen, den wichtigen Momenten Shakespeares Text vertraut, ihn atmen, wirken, zirkulieren lässt (..).
Ganze Kritik, Leipziger Volkszeitung